Satzung

Hier können Sie die Satzung des St. Georgen swingt e. V. einsehen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung!

Satzung des Vereins „St. Georgen swingt“

Auf Initiative des Kiwanis Club Bayreuth-Obermain e.V. hat sich dieser mit engagierten Bayreuther Bürgerinnen, Bürgern und Vereinigungen mit dem Ziel der Pflege des heimatlichen Brauchtums und der Bereicherung der Musikszene in Bayreuth, verbunden mit der Unterstützung sozialer Zwecke, insbesondere zugunsten Kinder und Jugendlicher zu einem Verein zusammengeschlossen, für den die folgende Satzung gilt:

§ 1 (Name, Sitz)

1.
Der Verein führt den Namen „St. Georgen swingt“
2.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz „e.V.“
3.
Der Sitz des Vereins ist Bayreuth.

§ 2 (Zweck des Vereins)

1.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Kultur, insbesondere der Musikkultur, der Heimatpflege und des Brauchtums sowie die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu Gunsten gemeinnütziger Zwecke.

Dieser Zweck wird insbesondere verwirklicht durch heimatkundliche Führungen durch die Kellergewölbe St. Georgens, jährliches Ausschmücken eines Osterbrunnens, gemeinsames Musizieren, Musikantentreffen sowie die Organisation und Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, insbesondere Musikveranstaltungen.

2.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3.
Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage des Vereins kann die Mitgliederversammlung beschließen, dass Vereins- und Organämter auf der Grundlage eines Dienstvertrags oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung gemäß § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Die Entscheidung über eine entgeltliche Tätigkeit trifft der Vorstand. Dies gilt auch für Beginn, Inhalt und Beendigung des Vertrages.

§ 3 (Mitgliedschaft)

1.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.

2.
Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

3.
Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig. Er bedarf der Schriftform.

4.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes. Das auszuschließende Mitglied ist dazu mit einer Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich unter Angabe des Ausschließungsgrundes einzuladen. Ihm ist in der Mitgliederversammlung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

5.
Im übrigen endet die Mitgliedschaft mit dem Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen mit deren Erlöschen.

6.
Ein aus dem Verein ausscheidendes Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.

7.
Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge in Geld zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Mitgliederversammlung kann eine Beitragsordnung beschließen. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

8.
Näheres kann in einer Vereinsordnung geregelt werden.

§ 4 (Vorstand)
1.
Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassier und dem Schriftführer.

Mitglieder des Vorstandes können Vereinsmitglieder sowie Mitglieder oder Organe von juristischen Personen, die Mitglied des Vereins sind, sein.

Die Vorstandsmitglieder haften gegenüber dem Verein und seinen Mitgliedern nur für Schäden, die durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit entstanden sind.

2.
Vertretungsberechtigter Vorstand im Sinn des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.

Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass für Rechtsgeschäfte, die eine finanzielle Verpflichtung des Vereins über einen Betrag von mehr als 500,00 Euro betreffen, die Zustimmung des Vorstands erforderlich ist.
3.
Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; sie bleiben jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.
4.
Zu Sitzungen des Vorstandes wird vom 1. oder 2. Vorsitzenden mit einer Frist von einer Woche in Textform ein-geladen. Sie sind nach Bedarf einzuberufen, jedoch mindestens einmal im Quartal. In dringenden Fällen kann die Einberufung auch in kürzerer Frist oder telefonisch erfolgen.

5.
Beschlüsse des Vorstands können in jeder beliebigen Form getroffen werden. Sie sind schriftlich niederzulegen, wenn dies wenigstens ein Vorstandsmitglied verlangt oder dies aus Nachweiszwecken erforderlich ist. Dies ist in jedem Fall erforderlich bei Beschlüssen gemäß Ziffer 2. 2. Absatz.

6.
Den Vorsitz in Vorstandssitzungen führt der 1. Vorsitzende, ersatzweise der 2. Vorsitzende.
7.
Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Bevollmächtigung ist zulässig.
8.
Näheres kann in einer Vereinsordnung geregelt werden.

§ 5 (Mitgliederversammlung)
1.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn mindestens 10 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt oder der Vorstand die Einberufung einer Mitgliederversammlung wegen Vorliegens eines wichtigen Grundes beschließt.

2.
Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand in Textform unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. In die Tagesordnung sind insbesondere sämtliche Anträge auf Änderung der Satzung und der Vereinsordnung samt Begründung aufzunehmen. Die Einladung ist an die dem Verein zuletzt genannte Adresse jedes Mitglieds zu übermitteln.

3.
Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung gewählt.
4.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
5.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
6.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

7.
Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Beschlussfassung über Satzungsänderungen
b) Wahl des Vorstandes
c) Wahl des Kassenprüfers
d) Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge
e) Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
f) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes
g) Beschlussfassung über vom Vorstand sonst zur Abstimmung gestellte Angelegenheiten
h) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

8.
Der von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer hat rechtzeitig vor der ordentlichen Mitgliederversammlung eine Kassenprüfung vorzunehmen. Er hat seinen Bericht in der Mitgliederversammlung vor der Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes zu erstatten.
9.
Näheres kann in einer Vereinsordnung geregelt werden.

§ 6 (Vereinsordnung)
Ergänzend zu dieser Satzung können bei Bedarf durch die Mitgliederversammlung zusätzliche Regelungen, namentlich eine Vereinsordnung, mit einer 2/3-Mehrheit beschlossen werden. Diese sind verbindlich einzuhalten.

§ 7 (Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens)
1.
Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

2.
Bei Auflösung des Vereins, Entzugs der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Bayreuth, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinn dieser Satzung zu verwenden hat.

Bayreuth, den 05.03.2018